Fondsarten

Geldmarktfonds

Bei Geldmarktfonds handelt es sich um Fonds, die ausschließlich oder überwiegend in verzinsliche Einlagen und Wertpapiere mit sehr kurzen Laufzeiten investieren. Geldmarktfonds eignen sich für eine kurzfristige (1 Monat bis 1 Jahr) Anlage.

Rentenfonds

Ein Rentenfonds enthält ausschließlich oder überwiegend verzinsliche Wertpapiere wie zum Beispiel Pfandbriefe oder Staats- und Unternehmensanleihen. Sein Anlegerkreis sind Sparer mit dem Anlageziel stetiger Erträge. Rentenfonds weisen im Vergleich zur Direktanlage in einzelne verzinsliche Wertpapiere ein wesentlich begrenzteres Kursrisiko auf. Der Anlageerfolg eines Rentenfonds wird begünstigt durch den ständigen festen Ertrag der in Rentenfonds enthaltenen Papiere und durch die „richtige“ Auswahl der Laufzeiten. Rentenfonds haben einen mittel- bis langfristigen Anlagehorizont (mindestens 5 Jahre).

Aktienfonds

Bei einem Aktienfonds wird das Fondsvermögen überwiegend oder ausschließlich in Aktien investiert. Als Eigentümer der Fondsanteile wird der Anleger demnach Miteigentümer derjenigen Unternehmen, in deren Aktien sein Fonds investiert ist. Damit ist er an der Entwicklung der Unternehmen beteiligt. Aktienfonds können entweder weltweit agieren oder auf einzelne Regionen oder Branchen konzentriert sein. Sie eignen sich für einen langfristigen Anlagehorizont (mindestens 10 Jahre).

Gemischte Fonds

Sie investieren sowohl in verzinsliche Wertpapiere als auch in Aktien oder auch in Immobilien. Daher können diese Fonds sehr gut auf die jeweiligen Marktentwicklungen reagieren. Entwickelt sich z.B. der Aktienmarkt negativ, so hat der Fonds die Möglichkeit, vermehrt in verzinsliche Wertpapiere umzuschichten.

Offene Immobilienfonds

Offene Immobilienfonds kaufen hauptsächlich Gewerbeimmobilien (meist Bürohäuser oder Einzelhandelsimmobilien) und versuchen, durch Mieterträge und Wertsteigerungen der Objekte Erträge zu erwirtschaften. Mit dieser Fondsart werden Immobilien auch für Privatanleger börsentäglich verfügbar. Damit die Fondsanteile jederzeit gekauft oder verkauft werden können, investieren die Fondsmanager das Geld der Anleger nicht nur in Gebäude und Grundstücke, sondern auch in verzinsliche
Wertpapiere
oder ähnliche schnell verfügbare Anlagen.

Dachfonds

Diese Fonds investieren im Gegensatz zu den vorher genannten Beispielen nicht in einzelne Wertpapiere, sondern wiederum in andere Fonds (Zielfonds). Durch das gleichzeitige Investieren in unterschiedliche Fonds verringert sich für den Anleger das Risiko. Es dürfen maximal 20 % des Dachfondsvermögens in Anteilen eines einzelnen Zielfonds angelegt werden.
Was ist ein Dachfonds?

Dach-Hedgefonds

Ein Dach-Hedgefonds investiert in unterschiedliche Hedgefonds. Durch diese Aufteilung wird das Risiko der Anleger drastisch reduziert. Je nach Dach-Hedgefonds wird so in bis zu 50 verschiedene Hedgefonds investiert. Anleger haben so die Möglichkeit, sich an hochinteressanten Hedgefonds zu beteiligen, die sonst nur für institutionelle Anleger zugänglich sind und bereits über lange Zeit nachhaltig Erträge erzielten.