Lexikon

Geldmarktfonds

Bei Geldmarktfonds handelt es sich um Fonds, die ausschließlich oder überwiegend in Geldmarkttitel und liquide Wertpapiere mit sehr kurzen Laufzeiten investieren. Geldmarktfonds eignen sich für eine kurzfristige (1 Monat bis 1 Jahr) Anlage.
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Gemischte Fonds

Sie investieren sowohl in verzinsliche Wertpapiere als auch in Aktien. Daher können diese Fonds sehr gut auf die jeweiligen Marktentwicklungen reagieren. Entwickelt sich z.B. der Aktienmarkt negativ, so hat der Fonds die Möglichkeit, in verzinsliche Wertpapiere umzuschichten.
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Geschlossene Fonds

Geschlossene Fonds (geschlossene Alternative Investmentfonds(AIF)) sind alle AIF, die keine offenen AIF sind.

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Gewinn aus privaten Veräußerungsgeschäften (Spekulationsgewinn)

Veräußerungsgewinne, für Fondsanteile, die nach dem 31.12.2008 erworben wurden, unterliegen unabhängig von der Haltedauer der Abgeltungsteuer.

Fondsanteile, die vor dem 01.01.2009 erworben wurden, unterliegen der alten Gesetzgebung:

Beträgt der Zeitraum zwischen Erwerb und Verkauf von Fondsanteilen im Privatvermögen zwölf Monate oder weniger, ist ein Gewinn aus dem Verkauf als „Gewinn aus einem privaten  Veräußerungsgeschäft“ in vollem Umfang steuerpflichtig, falls die gesamten „Spekulationsgewinne“ eines Anlegers im Kalenderjahr 512 EUR erreichen. Der Gewinn errechnet sich bei Fonds wie folgt:

Veräußerungspreis abzüglich Kaufpreis (inklusive Ausgabeaufschlag), gemindert um den Zwischengewinn und die ausschüttungsgleichen Erträge (Thesaurierung). Gegebenenfalls zuzüglich Kapitalertragsteuer und Zinsabschlag, sofern dadurch der Anteilspreis gemindert wurde.

Spekulationsverluste können nur mit Spekulationsgewinnen verrechnet werden. Eine Verrechnung mit anderen Einkünften (z.B. aus nichtselbstständiger Arbeit) ist nicht möglich. Spekulationsverluste, die im selben Jahr nicht mit Spekulationsgewinnen ausgeglichen werden können, können in das Vorjahr zurückgetragen und/oder in die Folgejahre vorgetragen werden.

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