Lexikon

REIT-Fonds

REITs sind börsennotierte Immobiliengesellschaften, deren Hauptgeschäftsfeld darin besteht, Immobilien zu besitzen und/oder zu betreiben. Auch Gesellschaften, die Immobilien finanzieren, können ein REIT sein. Ein REIT-Fonds ist ein Fonds, der die Gelder der Investoren überwiegend in REITs (Real Estate Investment Trust) anlegt. Dies erfolgt durch den Erwerb von Anteilen an REITs, die an einem in- oder ausländischen Markt teilnehmen.

Zu Investitions- und Absicherungszwecken können auch Aktien, Bankguthaben, Geldmarktinstrumente und Derivate erworben werden. Der Mindestanteil an REITs liegt bei 51%.

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REXP

Der REXP ist ein deutscher Rentenperformanceindex, der 30 synthetische Anleihen und Obligationen des Bundes und der Treuhandanstalt beinhaltet. Dabei setzen sich die 30 Positionen aus drei Kuponklassen mit jeweils zehn unterschiedlichen Laufzeiten zusammen. Der Index erfasst sowohl Kursänderungen der Anleihen und Obligationen, als auch deren Zinserträge und gibt damit Auskunft über die vollständige Wertentwicklung des Portfolios.

Ein Performanceindex berücksichtigt im Gegensatz zu einem Preisindex zusätzlich die Dividendenzahlungen der in ihm enthaltenen Unternehmen und gibt damit Auskunft über die vollständige Wertentwicklung eines Portfolios.

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REXP 2Y

Dieser Index ist ähnlich strukturiert wie der REXP. Berücksichtigt werden allerdings ausschließlich Wertpapiere mit 2-jähriger Restlaufzeit.
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Rating

Beurteilung von Emittenten entsprechend ihren wirtschaftlichen Verhältnissen. International bekannte Rating-Agenturen sind z. B. Standard & Poor’s und Moody’s.
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Rentenfonds

Ein Rentenfonds enthält ausschließlich oder überwiegend verzinsliche Wertpapiere wie zum Beispiel Pfandbriefe oder Staats- und Unternehmensanleihen. Sein Anlegerkreis sind Sparer mit dem Anlageziel stetiger Erträge. Rentenfonds weisen im Vergleich zur Direktanlage in einzelne verzinsliche Wertpapiere ein wesentlich eingeschränkteres Kursrisiko auf. Der Anlageerfolg eines Rentenfonds wird begünstigt durch den ständigen festen Ertrag der in Rentenfonds enthaltenen Papiere und durch die "richtige" Laufzeitgestaltung. Rentenfonds haben einen mittel- bis langfristigen Anlagehorizont (mindestens 5 Jahre).
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Rückgabe von Investmentanteilen

Bei der Rückgabe von Investmentanteilen kann sich eine Steuerpflicht ergeben. siehe dazu auch Gewinn aus privaten Veräußerungsgeschäften und Zwischengewinn-besteuerung.
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Rücknahmepreis

Preis, zu dem die Fondsanteile zurückgenommen werden. Siehe auch Ausgabepreis.
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Rücknahmeverpflichtung

Deutsche Investmentfonds sind gesetzlich verpflichtet, die Anteile grundsätzlich jederzeit zu Lasten des Fondsvermögens zurückzunehmen. Der Anteilwert ändert sich durch die Rücknahme von Investmentanteilen nicht.
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Rumpfgeschäftsjahr

Ein Rumpfgeschäftsjahr ist ein Geschäftsjahr, welches kürzer als zwölf Monate ist. Es kommt dann zustande, wenn ein Fonds aufgelegt oder geschlossen wird oder wenn eine Umstellung auf ein vom Kalenderjahr abweichendes Geschäftsjahr durchgeführt wird.

  • Beispiele:
    Beginn eines Fondsgeschäftsjahres: 1. April 2007. Vorausgesetzt das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr (Ausnahmen werden von der Steuerbehörde gestattet), dann ist das Jahr 2007 somit das Rumpfgeschäftsjahr (1. April bis 31. Dezember 2007), da es kürzer als 12 Monate ist. Die Jahre 2008 und folgende werden als normale Geschäftsjahre bezeichnet.
  • Anderes Beispiel: Endet das Fondsgeschäftsjahr zum 30. Juni 2007, ist das Jahr 2007 wiederum ein Rumpfgeschäftsjahr (1. Januar bis 30. Juni 2007).
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