Lexikon

SEPA

SEPA ist die Abkürzung für den einheitlichen Euro-Zahlungsverkehrsraum (Single
Euro Payment Area). Wenn Sie oder andere Personen (z.B. Ihr Arbeitgeber für Ihre
Vermögenswirksamen Leistungen) künftig Zahlungen für ein HANSAINVEST-Depot
vornehmen möchten, verwenden Sie bitte die internationale Kontonummer
(IBAN) DE15200300000000791178 und die internationale Bankleitzahl
(BIC) HYVEDEMM300.

schließen

Solidaritätszuschlag

Auf Einkünfte wird ein zusätzlicher Solidaritätszuschlag (Soli) von 5,5% der entsprechenden Steuer erhoben. Bei Fonds ist davon die Abgeltungsteuer betroffen.

schließen

Sondervermögen

Auch Fondsvermögen genannt. Das bei der Kapitalverwaltungsgesellschaft gegen Ausgabe von Anteilscheinen angelegte Kapital und die damit angeschafften Vermögensgegenstände bilden ein Sondervermögen, das von einer von ihr unabhängigen Verwahrstelle verwahrt wird. Das Sondervermögen muss von dem eigenen Vermögen der Kapitalverwaltungsgesellschaft getrennt gehalten werden. Das Sondervermögen haftet nicht für Verbindlichkeiten der Kapitalverwaltungsgesellschaft.

schließen

Sparerfreibetrag

Jedem Anleger stehen seit dem Jahr 2007 ein Sparerfreibetrag von 750 EUR sowie ein Werbungskostenpauschbetrag von 51 EUR zu. Dadurch sind Einkünfte aus Kapitalvermögen bis zur Höhe von 801 EUR steuerfrei.

Bei Zusammenveranlagten verdoppeln sich die genannten Beträge (Freibetrag 1.500 EUR + Werbungskostenpauschbetrag 102 EUR = 1.602 EUR).

Bis zu dieser Höhe kann ein Freistellungsauftrag erteilt werden bzw. die Gesamtsumme auf mehrere depotführende Institute (z.B. Banken, Investmentgesellschaften) verteilt werden.

schließen

Sparplan

Ein Sparplan ist eine regelmäßige Zahlung eines bestimmten Betrages zur Ansammlung von Fondsanteilen. Ein besonderer Vorteil für den Anleger liegt in der Flexibilität des Sparplanes, der nahezu alle Varianten hinsichtlich der Höhe, Zahlungsweise, Anlagedauer u.ä. zulässt. Der Anleger profitiert zudem vom Cost-Average-Effekt.
schließen

Steuer-Identifikationsnummer

Deutschland folgt dem Beispiel vieler Nachbarn in der Europäischen Union und modernisiert sein kompliziertes und teures Steuersystem. Mit der Einführung der Steueridentifikationsnummer (IdNr) möchten das Bundesministerium der Finanzen und die Bundesregierung das Besteuerungsverfahren vereinfachen und Bürokratie abbauen.

Die IdNr wird die Steuernummer für den Bereich der Einkommensteuer ersetzen. Diese bleibt ein Leben lang gültig und ändert sich auch nicht bei Umzug oder Heirat. Die IdNr ist eine 11-stellige Nummer und enthält keine Informationen über Sie oder das zuständige Finanzamt.

Die meistgestellten Fragen finden Sie hier.

schließen

Steuerbescheinigung

Anleger der HANSAINVEST erhalten zu Jahresbeginn eine depotübergreifende Jahressteuerbescheinigung, aus der alle für eine eventuelle Veranlagung benötigten Daten  hervorgehen.

schließen

Steuerpflichtige Bruttoerträge

Bei der Steuerpflicht von Erträgen aus Investmentanteilen ist zu unterscheiden, ob die Anteile im Privat- oder Betriebsvermögen gehalten werden.

Im Privatvermögen setzen sich die zu versteuernden Erträge zusammen aus den ordentlichen Erträgen, wie Zinsen, Dividenden und/oder Mieterträgen. Diese unterliegen der Abgeltungsteuer zzgl. Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer.

Für die Steuerpflicht von Anteilen im Betriebsvermögen ist zu unterscheiden, ob es sich bei dem betrieblichen Anleger um einen einkommensteuerpflichtigen oder körperschaftsteuerpflichtigen Anleger handelt.

schließen

Stückzinsen

Erträge, die bei Fonds oder verzinslichen Wertpapieren  seit dem letzten Ausschüttungs- (bzw. Zinstermin) oder Thesaurierungstermin aufgelaufen sind, heißen Stückzinsen. Sie werden bei Kauf oder Verkauf eines Fonds zwischen den Ausschüttungsterminen miteinander verrechnet.

Für den Verkäufer eines Fonds oder verzinslichen Wertpapiers sind die erhaltenen Stückzinsen "Einnahmen aus Kapitalvermögen" und damit steuerpflichtig. Die Stückzinsen sind in dem Jahr zu versteuern, in dem sie gutgeschrieben werden.

Der beim Kauf eines Investmentanteils gezahlte Zwischengewinn kann im selben Kalenderjahr als negative Einnahme vom Anleger in der Anlage KAP der Einkommensteuererklärung in Abzug gebracht werden.

schließen

Stückzinstopf

Der Anleger zahlt beim Erwerb von Fondsanteilen Zwischengewinn. Diese bei Käufen von Fondsanteilen im Ausgabepreis enthaltenen Zwischengewinne werden von der depotführenden Stelle (z. B. HANSAINVEST) als Guthaben im Stückzinstopf erfasst.

Im Laufe des gleichen Kalenderjahres anfallende steuerpflichtige Kapitalerträge (bei Ausschüttung oder Thesaurierung) werden von diesem Guthaben in Abzug gebracht.

schließen