Aramea Rendite Plus FV

Stand: 05.12.2019

Fondsprofil

Bezeichnung
Wert
ISIN
DE000A2PE1U6
WKN
A2PE1U
Auflegungsdatum
01.07.2019
Gesamtfondsvermögen
903,3 Mio. EUR
Fondswährung
EUR
Benchmark
100%3M EURIBOR
Aktueller Ausgabepreis
108,89 EUR (06.12.2019)
Aktueller Rücknahmepreis
103,70 EUR (06.12.2019)
Jahreshoch (Rücknahmepreis)
103,70 EUR (06.12.2019)
Jahrestief (Rücknahmepreis)
99,30 EUR (19.08.2019)
Wertentwicklung laufendes Jahr
3,70 % (06.12.2019)
Ausgabeaufschlag
5,00 %
Rücknahmeabschlag
0,00 %
Geschäftsjahresende
31. Juli
Ertragsverwendung
Ausschüttung
TER (Laufende Kosten)
1,36 % p.a.
Bezeichnung
Wert
  davon Verwaltungsvergütung
1,25 % p.a.
  davon Verwahrstellenvergütung
0,05 % p.a.
Erfolgsabhängige Vergütung
ja
VL-fähig
nein
Sparplanfähig
ja (mind. 100,00 EUR)
Einzelanlagefähig
ja (mind. 100,00 EUR)
Konformität
ja
Vertriebszulassung
DE
Kennzahlen
 
Durchschnittsrating
N.R.
offene Fremdwährungsquote
2,04 %
durchschnittliche Restlaufzeit
11,47
Rentenkennzahlen Rentenvermögen Fondsvermögen
Durchschnittsrating N.R.
Duration 2,55

Kommentar des Fondsmanagers

Sven Pfeil , Verantwortlich seit 01.07.2019

Zu Beginn des ersten Monats im vierten Quartal 2019 wurden die Kapitalmärkte zunächst von anhaltend schwachen Konjunkturdaten in Deutschland sowie einem schlechter als erwartetem Wachstum in China in Mitleidenschaft gezogen. Zusätzlich belasteten die schwachen Absatzzahlen für Automobile in China und die damit einhergehenden schwächelnden Sentimentindikatoren die Weltkonjunktur. Doch die Verunsicherung Anfang Oktober währte nur kurz. Einige Makrozahlen, wie das robuste Wachstum der US-Wirtschaft im dritten Quartal, die dritte Leitzinssenkung der US-Notenbank sowie berechtigte Chancen auf ein Brexit-Abkommen zwischen der EU und Großbritannien zeichneten wiederum ein positives Bild. Zusätzlich gab es auch leichte Entwarnung im Handelsstreit zwischen den USA und China. Nach ihrem Treffen Mitte Oktober legten die USA und China Pläne für einen ¿Phase eins¿¿Handelsdeal vor. In diesem erklärte sich China bereit, in den nächsten Jahren wieder verstärkt US-Agrargüter zu kaufen. Dafür würden die USA ihre Pläne zurückziehen, einige Importzölle von 25% auf 30% zu erhöhen. In Deutschland legte der DAX im Oktober 3,5% zu und markierte ein neues Jahreshoch. Ganz besonders konnten zyklische Werte anziehen, da es Chancen auf eine wirtschaftliche Erholung gab. In Europa verzeichneten sowohl der Euro Stoxx 50 ( 1,0%) als auch der Stoxx 50 ( 0,4%) leichte Gewinne. In den USA schloss der S&P 500 nach der Fed-Sitzung mit 3.047 Punkten auf einem neuen Allzeithoch und gewann 2,0% im Oktober. Der Dow Jones Index legte 0,5% zu, während der Nasdaq 100 um 4,3% nach oben sprang. Der japanische Nikkei verbuchte starte Oktober-Gewinne und stieg um 5,4%. Und der MSCI World (Kursindex, in US$) legte 2,5% zu, so dass sich seine Performance im Jahr 2019 auf plus 18,6% verbesserte. Die langfristigen Renditen setzten ihren jüngsten Aufwärtstrend im Oktober fort. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe stieg von -0,57% auf -0,41%, während sich die entsprechende Rendite in den USA von 1,67% auf 1,69% erhöhte. Die Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihen lag damit wieder über der Rendite für dreimonatige Papiere. Der Euro legte im Oktober zu und wertete gegenüber dem US-Dollar von 1,090 US$ auf 1,116 US$ auf. Der Brent-Ölpreis sank von 61$ auf 59$ je Barrel. Saudi Arabien gab bekannt, dass die Ölproduktion wieder auf dem Niveau von vor den Anschlägen lag. Der Goldpreis erholte sich von 1.474 US$ auf 1.510 US$ je Feinunze. Im Euroraum wuchs die Wirtschaft im dritten Quartal mit 0,2% gegenüber Vorquartal etwas stärker als erwartet. Die Konsumentenpreise lagen nur 0,7% über Vorjahr, was die geringste Inflation seit drei Jahren bedeutete. Die Kernrate betrug 1,1%. In den USA wuchs die Wirtschaft im dritten Quartal mit einer Rate von 1,9%, angetrieben vom Wachstum der Konsumausgaben von 2,9%. Die monatlichen Konsumausgaben lagen 0,2% über Vormonat, und die Kerninflation der Konsumausgaben lag bei moderaten 1,7%. Die US-Notenbank senkte ihren Leitzins um 25 Basispunkte auf die Spanne von 1,50% bis 1,75%. Jedoch signalisierte die Fed eine Pause im Zinssenkungszyklus aufgrund abnehmender Risiken für den Konjunkturausblick. Der Start in die Gewinnsaison war in den USA besser als befürchtet. Das für die S&P 500¿Unternehmen erwartete Gewinnwachstum verbesserte sich von minus 3,1% zu Beginn der Gewinnsaison auf minus 1,9% (Quelle Refinitiv). In Europa sank das für die Stoxx 600¿Unternehmen erwartete Gewinnwachstum dagegen von minus 3,7% auf minus 5,3% während den ersten Wochen der Gewinnsaison. Fiat Chrysler und die Peugeot-Mutter PSA gaben Fusionspläne bekannt. In den USA markierte die Apple-Aktie neue Rekordhochs aufgrund einer guten Nachfrage nach dem neuen iPhone 11. Einige deutsche Unternehmen berichteten positive Trends im Oktober, z.B. Bayer (Umsatz der Pharmasparte legte 5,9% zu im dritten Quartal), BASF (Gewinn 7% über den Erwartungen), Daimler (Mercedes-Benz steigerte Umsatz um 8%), Fresenius (starkes Wachstum in Emerging Markets), SAP (Umsatz stieg um 17%) und Volkswagen (Quartalsumsatz 6% über den Erwartungen). Die Konjunkturdaten in Deutschland blieben schwach im Oktober. Der Ifo-Index verharrte mit 94,6 auf einem Zehn-Jahrestief. Der vorläufige Einkaufsmanagerindex für die deutsche Industrie legte nur leicht von 41,7 auf 41,9 zu, während der Index für den Dienstleistungssektor von 51,4 auf 51,2 sank. Im Euroraum notierte der vorläufige Einkaufsmanagerindex für die Industrie unverändert auf dem Sieben-Jahrestief von 45,7. Die Auftragseingänge der deutschen Industrie setzten ihren Abwärtstrend fort und lagen 0,6% unter Vormonat. Die Exporte sanken sogar um 1,8%. Dagegen legte die Industrieproduktion leicht um 0,3% zu. Bei der Landtagswahl in Thüringen gewannen die Linke 31% und die AfD 24% der Stimmen.
31.10.2019

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