Aramea Strategie I

Stand: 18.07.2019

Fondsprofil

Bezeichnung
Wert
ISIN
DE000A0NEKF1
WKN
A0NEKF
Auflegungsdatum
10.11.2008
Gesamtfondsvermögen
35,0 Mio. EUR
Fondswährung
EUR
Benchmark
6% Fix
Aktueller Ausgabepreis
168,18 EUR (19.07.2019)
Aktueller Rücknahmepreis
163,28 EUR (19.07.2019)
Jahreshoch (Rücknahmepreis)
164,22 EUR (05.07.2019)
Jahrestief (Rücknahmepreis)
148,78 EUR (04.01.2019)
Wertentwicklung laufendes Jahr
10,03 % (19.07.2019)
ø Wertentwicklung p.a. seit Auflegung
5,67 % (19.07.2019)
Ausgabeaufschlag
3,00 %
Bezeichnung
Wert
Rücknahmeabschlag
0,00 %
Geschäftsjahresende
31. Juli
Ertragsverwendung
Ausschüttung
TER (Laufende Kosten)
1,09 % p.a.
  davon Verwaltungsvergütung
0,65 % p.a.
  davon Verwahrstellenvergütung
0,07 % p.a.
VL-fähig
nein
Sparplanfähig
ja (mind. 50,00 EUR)
Einzelanlagefähig
ja (mind. 50,00 EUR)
Konformität
ja
Vertriebszulassung
DE
Ratings und Rankings
 
Morningstar Rating¿ Gesamt

Kommentar des Fondsmanagers

Der Juni brachte eine eindrückliche Wiederaufnahme des Aufwärtstrends an den Aktien- und Kreditmärkten nach der temporären Schwäche im Vormonat. Der MSCI World-Index in lokaler Währung gewann im Monatsvergleich 4,8 %. Auch die europäischen Aktienmärkte verzeichneten im Mai deutliche Gewinne. Der EURO STOXX 50-Index gewann 6,0 %, der marktbreite STOXX Europe 600-Index verbuchte ebenfalls Zuwächse von 4,5 %. Haupttreiber waren starke Signale der Notenbanken in Richtung einer monetären Lockerung. Bemerkenswert war dabei die sehr schnelle Reaktion der Geldpolitik bereits auf erste, kleinere Schwächesignale der Konjunktur und der Finanzmärkte. In früheren Zyklen wurde vielfach noch in eine Rezession hinein die Liquidität verknappt. Ermöglicht wurde das zügige Eingreifen der Zentralbanken durch eine sehr moderate Inflation und fallende Inflationserwartungen. Auffallend war zudem eine weltweit breit abgestützte monetäre Lockerungswelle der Geldpolitik. Neben China haben sich auch die australische und neuseeländische Zentralbank und eine Reihe weiterer Emerging Markets den USA und Europa angeschlossen.

Aufgrund dieser Entwicklungen sind die langfristigen Zinsen von Staatsanleihen in den USA und Europa nochmals deutlich gesunken, was auch den Aktien- und Kreditmärkten zusätzlichen Schwung verliehen hat. Interessanterweise hat dieser Zinsrückgang am langen Ende nicht zu einer weiteren Abflachung der Zinskurven geführt, da auch das kurze Ende gefallen ist. Eine weitere Abflachung der Kurve wäre dagegen ein ernsthaftes Rezessionssignal gewesen. Die Risikoprämien - gemessen am iTraxx Europe Main sowie iTraxx Europe Crossover engten sich um 19 bzw. 56 Basispunkte ein, auf nunmehr einem Niveau von 52 bzw. 253 Basispunkten.

Verschiedene andere Frühwarnindikatoren (Kupferpreis, Baltic Dry und Harpex Schiffstransportraten, Kreditimpulse) entwickelten sich stabil oder sogar leicht stärker und signalisierten damit weltweit noch intaktes Wachstumsmomentum für die Konjunktur. Verschiedene Störfaktoren wie die durchaus gefährliche Entwicklung im Iran, der Brexit und der Handelskrieg hatten nur mässig negativen Einfluss auf die Finanzmärkte, was markttechnisch als robust und damit positiv gewertet wurde.

Aufgrund der weiter gestiegenen geopolitischen Unsicherheiten gerade im Mittleren Osten gewann der Ölpreis im Berichtszeitraum stark an Wert. Ein Fass der Sorte WTI Crude Oil verteuerte sich um 9% auf 58,47 USD. Gold hingegen verteuerte sich in USD abermals um 8% und bewies sich einmal mehr als Zufluchtsort in unsicheren Zeiten.

30.06.2019

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