Aramea Strategie I

Stand: 20.11.2019

Fondsprofil

Bezeichnung
Wert
ISIN
DE000A0NEKF1
WKN
A0NEKF
Auflegungsdatum
10.11.2008
Gesamtfondsvermögen
34,8 Mio. EUR
Fondswährung
EUR
Benchmark
6% Fix
Aktueller Ausgabepreis
166,70 EUR (21.11.2019)
Aktueller Rücknahmepreis
161,84 EUR (21.11.2019)
Jahreshoch (Rücknahmepreis)
165,18 EUR (13.09.2019)
Jahrestief (Rücknahmepreis)
148,78 EUR (04.01.2019)
Wertentwicklung laufendes Jahr
11,77 % (21.11.2019)
ø Wertentwicklung p.a. seit Auflegung
5,63 % (21.11.2019)
Ausgabeaufschlag
3,00 %
Rücknahmeabschlag
0,00 %
Bezeichnung
Wert
Geschäftsjahresende
31. Juli
Ertragsverwendung
Ausschüttung
TER (Laufende Kosten)
1,09 % p.a.
  davon Verwaltungsvergütung
0,65 % p.a.
  davon Verwahrstellenvergütung
0,07 % p.a.
Erfolgsabhängige Vergütung
ja
VL-fähig
nein
Sparplanfähig
ja (mind. 50,00 EUR)
Einzelanlagefähig
ja (mind. 50,00 EUR)
Konformität
ja
Vertriebszulassung
DE
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Kommentar des Fondsmanagers

Aramea Asset Management AG , Verantwortlich seit 10.11.2008

Im August kam es an den amerikanischen, europäischen und japanischen Aktienmärkten zu einer heftigen Korrektur. China war bereits im Juli schwächer und setzte diesen Trend leicht abgeschwächt fort. Der MSCI World-Index verbuchte in lokaler Währung ein Minus von 2,0 %. Der EURO STOXX 50-Index verlor 1,0 %, der marktbreite STOXX Europe 600-Index verlor 1,3 %. Grund für die schwierigen Märkte war eine überraschende Eskalation im Handelskrieg der USA mit China. Der Konflikt entwickelt zunehmend globale Strahlkraft mit dem Potenzial eines Flächenbrands. Interessanterweise konnten sich die Kreditmärkte noch recht gut halten. Selbst das konjunktursensitive High-Yield-Segment zeigte sich robust und notierte nur leicht tiefer. Dies war ein Signal, dass die Finanzmärkte und die globale Konjunktur über ein tragfähiges Fundament verfügen, das den externen Schockwellen des Handelskriegs vorerst noch standhält. Allerdings begannen einige wichtige Frühwarnindikatoren bedrohlich zu bröckeln. Die Zinskurven flachten global weiter ab, teilweise kam es sogar zu Inversionen. Dies war historisch stets ein Rezessionssignal. Positiv für die Märkte waren aber eine weltweit zunehmend lockere Geldpolitik, fallende Zinsen sowie eine noch hohe Konsumneigung in vielen Ländern. Zudem wurden fiskalpolitische Stimulierungsmaßnahmen immer stärker diskutiert. Insgesamt bewegten sich die Finanzmärkte in einem sehr fragilen Gleichgewicht zwischen positiven und negativen Kräften.
Europäische Staatsanleihen setzten ihre freundliche Entwicklung fort und waren auch im August stark nachgefragt. Anhaltende Konjunktursorgen, ein sich abermals zuspitzender Handelskrieg zwischen China und den USA und ein drohender ungeordneter Austritt des Vereinigten Königreiches aus der Europäischen Union waren nur einige Hiobsbotschaften, die für eine unverändert große Verunsicherung der Anleger sorgten. Die Renditen von Papieren der Euro-Kernstaaten erzielten in diesem Umfeld Rekordtiefstände. Dabei sind negative Renditen längst keine Seltenheit mehr. Erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik wurde eine dreißigjährige Anleihe emittiert, die über einen Nullkupon verfügte und mit einer negativen Rendite an den Markt kam. Zehnjährige Bundesanleihen rentierten Ende August bei -0,7 % und damit noch einmal deutlich tiefer als noch Ende Juli. Die Risikoprämien - gemessen am iTraxx Europe Main sowie iTraxx Europe Crossover engten sich um jeweils zwei Basispunkte ein, auf nunmehr einem Niveau von 48 bzw. 250 Basispunkten.
Auch auf der Rohstoffseite wurde nach den fulminanten Kursanstiegen des Vormonats der Rückwärtsgang eingelegt. Ein Fass der Sorte WTI Crude Oil verbilligte sich um 6,0 % auf USD 55,10. Gold verteuerte sich in USD hingegen um 7,5 % und bewies sich einmal mehr als Zufluchtsort in unsicheren Zeiten.
31.08.2019

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