M&A-Strategie von TBF mit Umbenennung und neuer Anteilsklasse

Der 4Q-EUROPEAN VALUE FONDS aus dem Hause der TBF Global Asset Management hat zum 2. Mai einen neuen Namen erhalten und heißt jetzt 4Q-EUROPEAN OPPORTUNITIES (ISIN DE0009781989). Auch eine institutionelle Anteilklasse (ISIN DE000A2DMUS3) ist ab sofort verfügbar. Die Umbenennung folgt damit auf die bereits erfolgreich durchgeführte Änderung der Strategie im Herbst 2015. „Im Zuge der Namensänderung haben wir nicht nur eine institutionelle Anteilklasse aufgelegt, sondern auch die Provisionszahlungen erhöht“, ergänzt Dirk Zabel, Geschäftsführer der TBF Sales and Marketing GmbH. 

Eine der Kernkompetenzen von TBF liegt im Bereich der M&A-Situationen, unter anderem auch in Europa. „Wir verfügen über eine der umfangreichsten Datenbanken für europäische Übernahme- und Spezialsituationen und setzen unsere Erkenntnisse in verschiedenen Strategien bzw. Fonds ein“, erläutert Zabel. Die über Jahrzehnte aufgebaute Kompetenz wurde vor mehr als eineinhalb Jahren im 4Q-EUROPEAN OPPORTUNITIES implementiert, mit dem Ziel ein asymmetrisches Rendite-Risiko-Profil zu erzeugen.

Dass diese Strategie funktioniert, zeigen die Ergebnisse: Im Kalenderjahr 2016 konnte ein Plus von 8,73% (EuroStoxx50: 3,07%) bei einer Volatilität von 10,81% (EuroStoxx50: 21,37%) erzielt werden. Und auch die Performance seit 01.01.2017 ist überzeugend: 9,03% per 12.04.17. Der Goldene Bulle, erhalten im Rahmen der Fund Awards 2017, bestätigt die erbrachte Leistung. „Als Service-KVG freuen wir uns natürlich über jede Auszeichnung für einen unserer Partnerfonds. Auch wenn wir weder für die Strategie noch für die Performance verantwortlich sind, zeigt so ein Preis auch immer, dass die Idee der Spezialisierung funktioniert: Der Fondsmanager konzentriert sich auf das Portfolio. Und mit Übernahme der rechtlichen und administrativen Aufgaben halten wir unserem Partner den Rücken für ein erfolgreiches Management frei“, sagt Dr. Jörg W. Stotz, Geschäftsführer der administrierenden Service-KVG HANSAINVEST Hanseatische Investment-GmbH.

Erfolgreiche Strategie im Detail: Alpha statt Beta

„Das Ziel des 4Q-EUROPEAN OPPORTUNITIES liegt klar auf einer hohen Sharpe bzw. Information Ratio – also Alpha statt Beta“, erklärt der verantwortliche Senior-Portfoliomanager Dirk Sammüller. Hierfür werden sowohl die Unternehmensdatenbank, die eigenentwickelte Analysesoftware als auch die vielfach ausgezeichnete Kompetenz des Portfoliomanagements im Bereich der europäischen Übernahme- und Spezialsituationen genutzt. Der All-Cap-Fonds hat keine Indexorientierung und genießt somit hohe Freiheitsgrade. Sammüller hat hierbei die gesamte Klaviatur des Übernahmeverlaufs, also von der Anbahnung bis zum Squeeze-Out, zur Verfügung und nutzt ebenso Spezialsituationen außerhalb von Übernahmen, wie z.B. Aktienrückkäufe, regulatorische Einflüsse oder Kapitalerhöhungen um einen Mehrwert für die Investoren zu erzielen. Diese Flexibilität ermöglicht dem Portfoliomanagement je nach Marktsituation in risikoärmere oder offensivere Strategien zu wechseln. Sammüller hält fest: „Der Fonds profitiert von Übernahmesituationen, Eventrenditen, Marktanomalien und Großaktionären, die als strategische Käufer in Kursschwächen an unserer Seite stehen.“