Edelmetalle: Lücken schließen – Chancen nutzen

Edelmetalle, primär Gold, haben bei der Mehrzahl der Anleger den Charakter einer Versicherung für das anderweitig angelegte Portfolio. Denn aufgrund ihrer niedrigeren Korrelation mit Aktien und Anleihen können sie einen ausgezeichneten Diversifikationsbeitrag liefern. Doch die Erfahrung zeigt, dass es auch Anleger gibt, die die Renditechancen rund um Edelmetalle bewusst nutzen wollen. Die SIGNAL IDUNA Asset Management richtet deshalb Ihren Fonds HANSAwerte zu einem gemischten Edelmetallfonds aus.

 

Edelmetalle sind als eigenständige Anlageklasse zu begreifen. Sie dienen im Rahmen der Portfolioallokation als diversifizierendes Element zu den wichtigsten Anlageklassen Aktien und Renten. Insofern werden Edelmetalle – und allen voran Gold – als Währungsersatz und Stabilitätsanker wahrgenommen; häufig fällt auch der Begriff „Versicherung für das Depot“.

 

Es gibt aber Anleger, die mit einem Edelmetallengagement auch stärkere Performanceerwartungen verknüpfen. Diese Anleger setzen zumeist auf klassische Minenaktien. Mit diesen aber lassen sich die unterschiedlichen Marktphasen, welche die vier Edelmetalle häufig durchlaufen, nur begrenzt nutzen.

 

Das gilt somit auch für die klassischen Minenaktienfonds. Um deshalb zu einem verbesserten Verhältnis von Chancen und Risiken zu gelangen, bedarf es – je nach Marktphase – einer geeigneten Kombination aus einschlägigen Aktien und Edelmetallen.

 

Nico Baumbach, Fondsmanager des HANSAwerte, hat sich genau das vorgenommen. Denn ab dem 1. August 2018 greift beim HANSAwerte eine Neuausrichtung: Der Fonds wird zukünftig auch in Edelmetallaktien investieren, anstatt wie bisher nur die Edelmetalle Gold, Silber, Platin und Palladium zu kombinieren.

 

„Unter Edelmetallaktien verstehen wir neben Minenunternehmen auch Unternehmen, welche von der weiteren Wertschöpfung rund um die Edelmetalle – also der Verarbeitung und dem Handel – profitieren“, erläutert Baumbach. Zu seinen Favoriten zählen die liquiden Märkte Nordamerika, Australien und Südafrika. Aber auch abseits derselben sieht er interessante Einzelwerte. Die Edelmetalle deckt Baumbach, der auch Manager des Goldfonds HANSAgold ist, weiterhin über ETCs ab. Damit kombiniert der HANSAwerte beide Welten – die spezifischen Edelmetallaktien und die Edelmetalle selbst – und schließt somit eine Lücke im Fondsmarkt.

 

Investiert ist er sowohl in die Aktien wie in die Edelmetalle zu jeweils mindestens 25 Prozent – mit der Möglichkeit, diese jeweils auf bis zu 75 Prozent aufzustocken. Dabei wird die Allokation zwischen den Aktien und den vier Edelmetallen durch eine fundamentale Abwägung bestimmt, wobei ergänzend speziell bei dieser Entscheidung auch quantitative Signale Berücksichtigung finden. Innerhalb der beiden Bausteine erfolgt eine laufende Selektion bzw. Gewichtung.

 

Durch diese mehrschichtigen Abwägungsprozesse nimmt das Risikomanagement eine bedeutende Rolle ein – und ist damit ein weiteres Unterscheidungsmerkmal zu klassischen Minenaktienfonds.

 

„Edelmetalle sind immer einen Blick wert“, so Baumbach. „Und das gilt auch für die Unternehmen, die an deren Wertschöpfungskette beteiligt sind. Denn mit dem weltweit steigenden Konsum, der auch aus den Entwicklungs- und Schwellenländern befeuert wird, steigt langfristig auch die Nachfrage nach Edelmetallen.“ Das schließt aber eben nicht aus, dass sich auch wieder schwächere Marktphasen einschleichen. Mit dem HANSAwerte will er die neugewonnene Beweglichkeit nutzen, an jeder Richtung zu partizipieren.
 
Der Fonds richtet sich deshalb primär an Anleger, die darauf aus sind, mit ihrem Engagement im Edelmetallsektor Performance zu generieren – die aber das Risikomanagement nicht außer Acht lassen möchten.